
Team Interview
Norma
Norma, du bist noch recht frisch bei blu BEOYND, wie war dein Weg zu uns und wie lange bist du bei uns?
Im Sommer (Juli) 2024 habe ich bei der blu angefangen, also fast ein halbes Jahr jetzt. Auf die blu bin ich über Kontakte aus der Python-Community aufmerksam geworden. Da ich gerade eine neue Herausforderung gesucht hatte und gern mal wieder in das Agenturbusiness mit technisch ausgerichteten Projekten wechseln wollte, war das ein guter Match.
Wie war das Onboarding remote für dich?
Ich arbeite schon immer remote und habe schon einige Onboardings in dieser Weise hinter mir. Daher sind mir die Herausforderungen gut bekannt. Aus meiner Sicht ist es generell hilfreich, wenn Unternehmen, die remote-Mitarbeiter beschäftigen, ihre internen Prozesse, Informationsbereitstellung und vor allem die Kommunikation darauf anpassen. Wichtig ist auch, dass man als Newbie einen etwas größeren Vertrauensvorschuss erhält, denn man ist ja eben nicht im Büro nebenan den ganzen Tag sichtbar. Bei der blu hat das aus meiner Sicht super funktioniert. Ich habe auch direkt Verantwortung erhalten, um mich in das Projekt reinzufinden und wenn ich mich recht entsinne, hab ich in der ersten Woche schon produktiv beigetragen und Code commited, das war ein gutes Gefühl :-)
Was hätte besser laufen können?
Bei der blu gibt es viele Projekte und die Kollegen arbeiten nicht nur in einem Projekt. Es fühlt sich ein bisschen so an, wie ein sehr geschäftiger Ameisenhaufen, was genauso sympathisch wie auf den ersten Blick unüberschaubar ist. Es ist halt einfach viel los. Ich denke, dass mir am Anfang ein detaillierterer Gesamtüberblick über die interne Struktur der blu und die laufenden Projekte und Teams, die daran z.T. personell überschneidend arbeiten, geholfen hätte. Vielleicht auch, wer welche Kompetenzen mitbringt. Aber über die Zeit bekommt man das auch alles so mit.
Wie war dein Start bei blu BEYOND? Hast du dich schon gut eingelebt? Wie waren die ersten Wochen?
Die blu hat eine sehr herzliche Willkommenskultur, was beim Ankommen natürlich viel erleichtert und ich habe mich direkt wohl gefühlt. Mein erstes Projekt ist hinsichtlich des TechStacks ein glücklicher Umstand gewesen, da ich mit den Technologien schon langjährige Erfahrungen habe. Das hilft dann sehr, wenn alles andere auch erstmal neu ist. Das Projektteam war dazu extrem supportive und es hat sehr viel Spaß gemacht, zusammenzuarbeiten und macht es noch!
Du bist ja fast ausschließlich remote tätig, richtig? Wie ist das Arbeiten für dich über diese Distanz und mit dem Team?
Genau, ich arbeite von Leipzig aus. Permanent remote zu arbeiten, ist aus meiner Sicht eine Typsache. Persönlich arbeite ich am besten, wenn ich mich im Hinblick auf Selbstorganisation und Zeiteinteilung relativ frei bewegen kann. Außerdem bevorzuge ich ein eher ruhiges, menschenarmes Umfeld, um mich komplett auf die Sache zu konzentrieren (zu tunneln, wie man gern sagt). Ich trage selbst zu Hause, wo die meiste Zeit eigentlich niemand ist, Noice-Cancelling-Kopfhörer, so viel zum Ruhebedarf ;-) Ich finde es auf der anderen Seite genauso schön, wenn man sich ab und an einmal mit dem Team persönlich sieht, aber da steht für mich dann der Socializing-Aspekt im Vordergrund, die Konzentration auf die Menschen. Eine tägliche Kombination von hochkonzentriertem Arbeiten in einem Büro mit gleichzeitig vielen Leuten und permanentem Gewusel würde mich allein aufgrund des Settings sehr erschöpfen.
Wünschst du dir mehr virtuelle Meetings, auch außerhalb deines Teams oder virtuelle Aktivitäten?
Nein, wünsch ich mir nicht. Arbeitsbezogene, virtuelle Meetings sollten effektiv und zweckdienlich auf ein Minimum begrenzt sein. Virtuelle Socializing-Events von Unternehmen, wie man es z.B. auch viel während der Pandemie hatte, finde ich genauso anstrengend, wie das Arbeiten in einem großen Büro. Für diese Art von Events, wie Weihnachtsfeiern, Sommerfeste o.ä., fühlt sich für mich persönliches Zusammenkommen viel angenehmer und gemütlicher an. Ich bin jetzt aber auch nicht der Typ, der wöchentliche Sportaktivitäten mit Kollegen oder Spieleabende in der Firma wahrnehmen würde. Ich verbringe meine Freizeit gern mit meinen privaten Lieblingsmenschen außerhalb des Arbeitsumfeldes.
Was machst du bei blu BEYOND? Was sind deine Aufgaben?
Ich unterstütze die blu als IT-Consultant und Softwareentwicklerin dabei, Kundenprojekte technisch umzusetzen. Dabei konnte ich bis dato vor allem meine Backendkenntisse einbringen. Geplant ist auch, dass ich mich im Bereich Infrasturktur/DevOps und KI/AI mit engagiere. Ich habe auch einige Frontend- und generelle Projektmanagementerfahrung, die ich natürlich auch zur Verfügung stelle, wenn Bedarf besteht.
Was findest du gut bei uns?
Bei bB mag ich, dass die Atmosphäre, wie ich sie bisher kennenlernen durfte, gleichzeitig von Herzlichkeit und Bodenständigkeit sowie von Intelligenz und Professionalität geprägt ist. Eine super Kombination, wie ich finde, die man nicht immer in Unternehmenskulturen antrifft. Es ermöglicht ein Umfeld, wo man authentisch, selbstbestimmt und qualitativ auf hohem Niveau arbeiten kann. Außerdem gefällt mir, dass es ganz verschiedene Projekte und Bedarfe gibt. Durch meinen bisherigen beruflichen Weg bringe ich auch ganz verschiedene Erfahrungen, Fähigkeiten und auch vielfältige Interessen mit. Mir gefällt die Idee, dass man das an einem Ort gebündelt einbringen kann. Davon abgesehen finde ich den blu-Hoodie super :-)
Du engagierst dich sehr für Jugendliche/ Frauen in der IT, was genau machst du da und warum ist dir das so wichtig?
Ja, das stimmt. Ich selbst hab auf meinem Weg sehr von der freien Weitergabe von Wissen, dem uneigennützigem Engagement von Menschen im Tech-Umfeld profitiert und möchte etwas zurückgeben. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht immer wichtiger, dass eine zunehmend auf Technik basierte Welt, möglichst vielen Menschen über den Konsum hinaus zugänglich bleibt und sie verstanden und möglichst auch mitgestaltet werden kann. Wissen darüber sollte frei verfügbar sein und weitergegeben werden. In Leipzig haben wir einen kleinen Verein gegründet, nullaufeins e.V., der sich diesem Zweck verschrieben hat. Wir hosten z.B. ein wöchentliches Meetup, wo wir technikinteressierten Menschen einen kostenfreien Anlaufpunkt bieten, zum Austausch, zum Lernen oder um Hilfe zur Selbsthilfe zu finden. Wir veranstalten auch Workshops und Events, um in Tech unterrepräsentierte Gruppen für Technik zu begeistern und auch verstaubte Rollenbilder zu bekämpfen, die immer noch und leider zunehmend wieder aktuell sind.


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